Rundgang

Ein Rundgang über die Gutsanlage:

Lageplan Gut Görtz
① Ehemaliger Pferdestall [Kunsthandwerk] ② Torhaus [Galerie im Torhaus, Mimi strickt] ③ Ehemaliger Jungviehstall [Cafe] ④ Spielplatz ⑤ Ehemaliger Kuhstall [Kunsthandwerk und wechselnde Aussteller] ⑥ Restaurant ⑦ Herrenhaus [Privat] ⑧ Galerie „Alte Meierei“ (Obergeschoss) ⑨ Atelier Kira Baeck, Fotographie ⑩ Kunst + Gewerk „Sane Art“ ⑪ Ehemalige Kornscheune [Töpferei, Bernsteinschmuck, Holz und Seide] ⑫ Hofladen

Torhaus

Das Torhaus, in dem unser Rundgang über die Gutsanlage beginnen soll, ist das bislang letzte Gebäude, das auf dem Gut errichtet wurde. Mit der Fertigstellung im Jahre 1999 beendete man damit eine Planung, die bereits in der Mitte des 19. Jahrhunderts angedacht war.

Herrenhaus

Betritt man die  Gutsanlage durch das Torhaus, fällt der erste Blick unweigerlich auf das Herrenhaus im neugotischen Stil. Es wurde Mitte des 19. Jahrhunderts gebaut und es scheint, als läge es im tiefsten Schlaf, geradeso wie im Märchen. Eine ausladende Linde verspricht zudem, dass sich dahinter ein geheimnisvoller Park befinden muss, mit altem Baumbestand, tausend Blumen und wilden Wiesen.

Haus und Park werden privat genutzt und stehen daher nicht für Besucher offen. Wir bitten um Verständnis. Gerne verraten wir Ihnen aber, dass  der Park die Form eines Schiffsbuges hat, an dessen Spitze der Kiekberg liegt, von dem sich der Blick über die  malerischen Weiten der ostholsteinischen Landschaft schweifen lässt.

Jungviehstall

Im einstigen Jungviehstall duftet es heute nach herrlichsten Leckereien. Hier befindet sich das Café des Hofes und der Gutsladen. Noch immer werden die einladenden Kuchen, Torten und knusprigen Brote in der hofeigenen Konditorei und nach alten Hausrezepten hergestellt. Man sieht es, man riecht es und man schmeckt es. Veschweigen wollen wir aber auch nicht die köstlichen Schinken- und Schmalzbrote, die Marmeladen, Brotaufstriche und Honige.

An den Sonntagen bittet das Team des Cafés schon früh zu Tisch und lädt zum Gutsherrnfrühstück ein – ein Gaumenschmauß, den sie nicht verpassen sollten. Eine Voranmeldung ist allerdings erforderlich (siehe Rubrik: Restaurant / Café).

Pferdestall

Der ehemalige Pferdestall wurde 1844 von Hermann von Hollern erbaut und ist das älteste noch erhaltene Gebäude des Hofes. Auf 500 qm präsentiert sich hier eine ständige Ausstellung verschiedener Kunsthandwerker (siehe Rubrik: Aussteller)

Kuhstall

Einst beherbergte der Kuhstall mehr als 90 Milchkühe. Dazu kamen Kälber und später auch die Mastbullen. Der Kuhstall wurde ca. 1850 erbaut. Am Ende der Fahrgasse verrät eine schwere Tür, die mit dicken Eisenstangen gesichert ist, dass hier der Zuchtbulle sein Zuhause hatte.

Anfang der 90er Jahre wurde das Gebäude durch einen Orkan allerdings so stark beschädigt, dass ein Teil nicht mehr zu retten war und abgerissen werden musste. Nach umfangreichen Renovierungsarbeiten erhielt das Gebäude seine jetzige Gestalt.

Heute finden Sie in dem Gebäude eine abwechslungsreiche Kunsthandwerkerausstellung.

Und da, wo einst die Kälbchen spielten, lockt heute die Speisewirtschaft „Alter Kälberstall“ mit leckeren Speisen und feinsten Getränken (siehe Rubrik: Restaurant / Café).

Alte Meierei

Die Alte Meierei wurde ca. 1875 erbaut. Sie hat im Laufe der Jahre eine vielseitige Nutzung erfahren. Ursprünglich war es die Gutsmeierei, dann umfunktioniert zur Stellmacherei und Schmiede. Im Zuge des 2. Weltkriegs war hier ein Lazarett und ein Gefangenenlager eingerichtet.

Heute dient sie als Wohnhaus und Galerie mit Malerworkshops und Gastkünstlern.

Kornscheune

Zum Ende unseres Rundgangs über die Gutsanlage besuchen wir noch die Kornscheune. Sie wurde 1923 anstelle der alten erbaut. Bis heute dient das Gebäude zur Getreidetrocknung und wird auch als Getreidelager genutzt.

In der zum Hof hin gewandten Seite sind mehrere kleine Läden untergebracht (siehe Rubrik: Aussteller).